04.11.2009 - geschrieben von mrvn in Neuigkeiten
6 Mailst du noch oder wavest du schon?
Nach ein paar Tagen Wartezeit kam meine Wave-Einladung dann doch an und ja, nun wave ich. Allerdings ist es (m.M.n) eine kleine Umstellung, wenn man echt denkt, dass man es mit Mails zu tun hat. Offene Waves kann man z.B. (noch?) nicht löschen und selbst Einstellungen sind in Waves gespeichert. Daran muss man sich echt gewöhnen.
Die Performance ist auch noch nicht so optimal, so darf ich teilweise nach dem Tippen dem Cursor folgen und sehen was ich vor einigen (2-3) Sekunden verfasst habe. Einige Funktionen aus dem Video konnte ich auch noch nicht wiederentdecken. Direktes “Drag and Drop” von Bildern habe ich jedoch mit Gears zum Laufen bekommen. Dann macht das Ganze schon mehr Spass.
Allerdings dauerte es manchmal einige Zeit, damit diese auch der/die Wavepartner zu sehen bekam(en). Die Benutzeroberfläche gefällt mir jedoch sehr gut: schön aufgeräumt und selbst auf einem 13″ Display zu ertragen. Aber gut, ist ja noch eine Beta/Preview. Ich bin gespannt wie sich das noch entwickelt. Was meint ihr zum aktuellen Stand?
6 Kommentare
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1 mändie
schrieb am 4. November 2009 um 12:36
“nach ein paar Tagen”. jaja ^^
2 ghost
schrieb am 4. November 2009 um 14:33
Mir sind im Etwa die gleichen Punkte aufgefallen, bei meinem Test. Insb. die Performance ist gewöhnungsbedürftig.
Weißt du was über einen evtl. Release Termin, open beta oder sowas?
3 eric
schrieb am 4. November 2009 um 15:12
die sachen zur performance und den (noch) fehlenden features stimmen schon… nur ist es derzeit eine preview-version, die noch nicht mal annährend beta-status hat. bei googlemail hat der gesamte prozess ja auch fast 5 jahre gedauert.
ansonsten ist “waven” eine noch sehr ungewohnte art der kommunikation, gerade wenn man sie in schablonen der bekannten/etablierten möglichkeiten legt und mit zB der email vergleicht.
jedoch haben mich anfangs die öffentlichen waves verwundert, welche auch sehr in spam ausarten. denn eigentlich dachte ich, dass wave auf kollaborationen zw. freunden, geschäftspartners, arbeitskollegen, projektgruppen.. etc. geziehlt hat.
4 Marvin
schrieb am 4. November 2009 um 22:39
wie im welt kompakt wave vorgeschagen sollte man wave mal an einem bestimmten beispiel für kollektives arbeiten ausprobieren, auch wenn noch nicht alle mittel dafür vorhanden sind. nur so kann man sehen ob es in zukunft auch was taugt, bzw. tauglich ist.
5 Arcance
schrieb am 5. November 2009 um 19:31
Wirklich wertvoll wird Google Wave erst sein, wenn der “Mainstream” es ohne Mühe nutzen kann. Dazu muss Wave, als Protokoll, von Google getrennt und von diversen Drittanbietern verfügbar gemacht werden. Seien es Online-Dienste wie GMX, Gmail oder Apps wie Mail, Thunderbird usw.
Außerdem muss sich an der Struktur der “Ablage” noch einiges tun – denn Google Wave wird sehr schnell total unübersichtlich, wenn man viele Waves offen hat, die sich bekanntlich derzeit noch nicht löschen lassen.
Dann hat Wave m.E. nicht nur kolaborativ, sondern auch als vollwertiger Ersatz für E-Mails und zum Teil (Multi-)IMs einen sehr hohen Wert – vorausgesetzt die Benutzung wird (über das “testen wollen” hinaus) weitestgehend selbstverständlich.
6 eric
schrieb am 6. November 2009 um 00:44
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich glaube die Selbstverständlichkeit (so wie derzeit bei der Email) wird wohl das größte Unterfangen sein, was es zu bewältigen gilt.